Dehydratisierung

Filterzentrale · Zuletzt aktualisiert: 06.08.2025
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Dehydratisierung


Die Begriffe Dehydratisierung oder Dehydratation haben Sie sicher schon einmal gehört. Aber was genau bedeuten sie? Ab wann gilt man als dehydriert? Woran erkennen Sie eine Dehydratation – und was sollten Sie im Ernstfall tun?

Was ist Dehydratisierung / Dehydration?


Dehydratisierung (oder medizinisch: Dehydratation) bezeichnet einen Flüssigkeitsmangel im Körper – also einen Zustand, bei dem dem Körper mehr Wasser entzogen wurde, als ihm zugeführt wurde. Man spricht umgangssprachlich auch vom „Austrocknen“. Die Ursache ist meist eine Störung im Wasser- und/oder Elektrolythaushalt. Das bedeutet: Der Körper verfügt nicht mehr über ausreichend Flüssigkeit, um seine lebenswichtigen Funktionen aufrechtzuerhalten. Mögliche Auslöser sind:

  • zu geringe Flüssigkeitsaufnahme
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Sehr starkes Schwitzen
  • bestimmte Erkrankungen (z. B. Diabetes, Fieber, Nierenerkrankungen)

Symptome der Dehydratisierung

Nicht immer treten alle Symptome gleichzeitig auf. Je nach Alter, Gesundheitszustand und Schweregrad der Dehydratation können sich unterschiedliche Anzeichen zeigen. Typische Symptome sind:

  • Großer Durst
  • Kopfschmerzen
  • Trockene Haut
  • Trockene Schleimhäute
  • Verminderte Harnausscheidung
  • Dunkler Urin
  • Kreislaufschwäche
  • Hautfalten
  • Eingesunkene Augen
  • Herzrasen
  • Niedriger Blutdruck
  • Bewusstseinsstörungen
Bei älteren Menschen kann das Durstgefühl abgeschwächt sein – die Dehydratation bleibt dann oft unbemerkt und wird erst spät erkannt.

Was tun, wenn Sie dehydratisiert sind?


Wenn Sie den Verdacht haben, dehydriert zu sein, ist schnelles Handeln wichtig. Bei leichter Dehydratisierung – etwa durch starke Hitze oder nach dem Sport – reicht es meist aus, den Flüssigkeitsmangel auszugleichen. Trinken Sie ausreichend Wasser, ungesüßten Tee oder salzhaltige Brühe, um auch verlorene Elektrolyte wieder aufzufüllen. Bei mittelschwerer oder schwerer Dehydratisierung – z. B. bei starkem Durchfall, Erbrechen oder Bewusstseinsveränderungen – sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Nur medizinisches Fachpersonal kann beurteilen, ob z. B. eine Infusion notwendig ist oder eine zugrunde liegende Erkrankung behandelt werden muss.

Wie können Sie Dehydratisierung vermeiden?

Prävention ist der beste Schutz. Achten Sie darauf, regelmäßig und ausreichend zu trinken – auch wenn Sie kein starkes Durstgefühl haben. Empfehlenswert sind:
  • stilles Wasser (z. B. gefiltertes Osmosewasser)
  • ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees
  • gelegentlich auch Brühe, insbesondere bei starker Hitze oder körperlicher Anstrengung

Warum Osmosewasser?

Osmosewasser wird durch eine spezielle Filteranlage gereinigt und ist frei von Schadstoffen, Schwermetallen, Medikamentenrückständen und anderen unerwünschten Substanzen. Im Vergleich zu handelsüblichem Flaschenwasser gilt es als besonders rein und neutral. Es eignet sich hervorragend als Basis für Tee oder zur täglichen Flüssigkeitsversorgung. Informieren Sie sich gerne über weitere Anwendungsmöglichkeiten von Osmosewasser – auch in der Küche oder für technische Geräte. Dehydratisierung vs. Dehydrierung – was ist der Unterschied? Die Begriffe Dehydratisierung und Dehydrierung werden häufig verwechselt, meinen jedoch völlig Unterschiedliches. Dehydratisierung (bzw. Dehydratation) bezeichnet den Verlust von Wasser aus dem menschlichen Körper – also das, worum es in diesem Text geht. In der Medizin spricht man auch von „Austrocknung“ oder „Entwässerung“. Dehydrierung (bzw. Dehydrogenierung) hingegen ist ein chemischer Prozess: Dabei wird Wasserstoff – nicht Wasser – aus einem Molekül abgespalten. Das passiert in der Regel nur unter hohen Temperaturen (z. B. 600 °C) und unter Katalysatoreinfluss. Es handelt sich dabei um eine spezielle Form der Oxidation – und hat mit der menschlichen Gesundheit nichts zu tun.

Kurz:
✅ Dehydratisierung = Flüssigkeitsmangel im Körper
❌ Dehydrierung = chemischer Prozess (Wasserstoff-Abspaltung)

Fazit:
Dehydratisierung kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, ist aber in den meisten Fällen gut vermeidbar – durch regelmäßiges und ausreichendes Trinken. Achten Sie auf Warnsignale Ihres Körpers, insbesondere bei Hitze, Sport oder Krankheit, und greifen Sie rechtzeitig zu passenden Getränken wie Wasser, Tee oder Brühe. Bei Unsicherheit: lieber einmal zu viel als zu wenig zum Arzt!