Ein ausgeglichener Wasserhaushalt
Wasser ist die Grundlage allen Lebens – nicht nur auf unserem Planeten, sondern auch in Ihrem Körper. Rund zwei Drittel der Erdoberfläche bestehen aus Wasser. Ebenso besteht der menschliche Körper zu etwa 70–80 % daraus. Kein Wunder also, dass ohne ausreichend Flüssigkeit in unserem System nichts mehr richtig funktioniert. Doch viele Menschen trinken schlichtweg zu wenig Wasser – mit spürbaren Folgen. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum ein ausgeglichener Wasserhaushalt so wichtig ist, worauf Sie beim Trinken achten sollten und welches Wasser wirklich gesund ist.
Was Sie besser nicht trinken sollten
Wenn der Durst kommt, greifen viele zu Softdrinks, Fruchtsäften oder Energydrinks. Doch diese Getränke sind keine gute Wahl, um den Wasserhaushalt Ihres Körpers auszugleichen:
- Softdrinks enthalten sehr viel Zucker und gelten als echte Kalorienfallen
- Fruchtsäfte liefern Vitamine, aber auch viele Kalorien – insbesondere durch den natürlichen Fruchtzucker
- Kaffee, schwarzer Tee und Energy-Drinks enthalten Koffein, das in größeren Mengen harntreibend wirkt und dem Körper dadurch Wasser entziehen kann
Die bessere Wahl ist und bleibt: reines, möglichst schadstofffreies Wasser.
Warum „gesundes Wasser“ nicht gleich gesund ist
Quell- und Mineralwasser: Nur scheinbar ideal
Viele denken, Quell- oder Mineralwasser aus der Flasche sei besonders gesund – immerhin steht oft „reich an Mineralien“ auf dem Etikett. Doch die Wahrheit ist: Wenn Sie sich ausgewogen ernähren, nehmen Sie bereits alle wichtigen Mineralstoffe über Ihre Nahrung auf. Und was kaum bekannt ist: Mineralwasser unterliegt in Deutschland weniger strengen Vorgaben als Leitungswasser.
Die Mineral- und Tafelwasserverordnung erlaubt sogar höhere Schadstoffgrenzwerte als die Trinkwasserverordnung für Leitungswasser.
Zudem besteht bei Plastikflaschen die Gefahr der Verkeimung, insbesondere wenn direkt aus der Flasche getrunken wird – das bestätigt auch die Verbraucherzentrale Niedersachsen.
Und wie steht es um Leitungswasser?
Grundsätzlich ist deutsches Leitungswasser trinkbar und wird regelmäßig überprüft. Doch auch hier gibt es Einschränkungen: Einige Grenzwerte für Schadstoffe wie Eisen, Kupfer oder Nitrat liegen über den Empfehlungen der WHO oder US-Grenzwerten. Für Medikamentenrückstände, Mikroplastik oder Hormonspuren existieren zum Teil keine gesetzlichen Grenzwerte. Alte Rohrleitungen in Gebäuden – vor allem aus Blei – können zusätzlich zur Belastung führen, besonders gefährlich für Säuglinge und Kleinkinder.
Die Lösung: Reines Wasser aus der eigenen Osmoseanlage
Wenn Sie sichergehen möchten, dass Ihr Wasser frei von Schadstoffen ist, lohnt sich die Anschaffung eines Osmose-Wasserfilters für den Hausgebrauch.
Was ist Osmosewasser?
Durch eine sogenannte Umkehrosmoseanlage wird Ihr Leitungswasser in mehreren Schritten gefiltert – inklusive einer feinen Membran, die nur reine Wassermoleküle hindurchlässt. Zurück bleibt absolut reines Wasser – frei von:
- Schwermetallen
- Pestiziden
- Medikamentenrückständen
- Mikroplastik
- Kalk und Nitrat
Optional können Sie Ihr Wasser danach mit einer Remineralisierungskartusche wieder mit gewünschten Mineralien (z. B. Magnesium oder Calcium) anreichern – ganz nach Ihrem Bedarf.
Wie viel Wasser sollten Sie täglich trinken?
Laut Verbraucherzentrale Niedersachsen gilt: 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag – bei Hitze, körperlicher Aktivität oder Krankheit deutlich mehr. Warten Sie nicht, bis Sie Durst verspüren. Denn dann hat Ihr Körper bereits begonnen, seine Leistungsfähigkeit zu senken.
Wie viel Wasser sollten Sie täglich trinken?
Laut Verbraucherzentrale Niedersachsen gilt: 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag – bei Hitze, körperlicher Aktivität oder Krankheit deutlich mehr. Warten Sie nicht, bis Sie Durst verspüren. Denn dann hat Ihr Körper bereits begonnen, seine Leistungsfähigkeit zu senken.
Warnzeichen für Wassermangel:
- Kopfschmerzen
- Konzentrationsstörungen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Trockene, faltige Haut an Händen und Unterarmen
Gerade ältere Menschen verlieren leicht das Durstempfinden und trinken zu wenig. Umso wichtiger ist es, bewusst auf regelmäßige Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Achtung bei eiskalten Getränken im Sommer!
An heißen Tagen ist ein eiskalter Schluck Wasser verlockend – aber nicht ideal. Eiskalte Getränke führen zu einem Temperaturschock im Magen, der den Kreislauf belastet und sogar vermehrtes Schwitzen auslösen kann.
Achtung bei eiskalten Getränken im Sommer!
An heißen Tagen ist ein eiskalter Schluck Wasser verlockend – aber nicht ideal. Eiskalte Getränke führen zu einem Temperaturschock im Magen, der den Kreislauf belastet und sogar vermehrtes Schwitzen auslösen kann.
Vorsicht bei eiskalten Getränken!
Der Sommer steht vor der Tür und bald wird es wieder unerträglich heiß. Wer jetzt denkt sich mit einem kühlen Schluck Wasser zu erfrischen, der sollte vorsichtig sein. Wenn Ihr Körper richtig aufgeheizt ist und Sie etwas Eiskaltes trinken, riskieren Sie einen plötzlichen Temperatursturz. Das eiskalte Getränk wird im Magen erwärmt und dies kostet Ihren Körper eine ganze Menge Energie. Dadurch steigt der Blutdruck und deshalb schwitzen Sie umso mehr.
Quell- und Mineralwasser ist weniger gesund als viele vermuten
Diese Wassersorten versprechen, den Körper mit lebenswichtigen Mineralien zu versorgen. Allerdings nehmen Sie bei einer vollwertigen Ernährung, durch Obst und Gemüse, bereits alle Mineralien auf, die Ihr Körper benötigt. Zudem ist die Qualität des Mineralwassers nicht annähernd so hoch wie erhofft. Die „Sicherheit“ des Mineralwassers wird in der deutschen Mineral- und Tafelwasserverordnung geregelt. Allerdings sind die Schadstoff-Grenzwerte für Mineralwasser paradoxerweise weit über den Grenzwerten der deutschen Trinkwasserverordnung angesetzt. Das bedeutet, dass Leitungswasser sauberer ist als Mineralwasser da es strenger kontrolliert wird. Auch die Abfüllung in Trinkflaschen bietet Risiken. Deshalb warnt Brigitte Ahrens: „Obwohl das sehr beliebt ist, sollte man nicht direkt aus der Flasche trinken, weil so eine hohe Verkeimung auftreten kann.“
Auch Leitungswasser birgt Risiken
Zwar ist Leitungswasser recht kostengünstig allerdings gibt es auch hier Probleme. Viele Grenzwerte sind wesentlich höher angesetzt als es die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt bzw. die USA vorschreiben; Stichwort: Eisen, Kupfer, Cadmium. Für Zink und Medikamentenrückstände gibt es in Deutschland gar keine Obergrenze. Auch die Rohrleitungen im eigenen Wohnhaus können Risiken bergen. Ahrens warnt: „Das Problem der Schadstoffe bei alten Rohren betrifft ja vorwiegend Blei. Da sind Säuglinge besonders gefährdet. Wer ein kleines Kind hat und nicht weiß, ob das Wasser durch Bleirohre fließt, kann das vom Wasserversorgungswerk oder einer anderen Institution überprüfen lassen.“