Warum sollte man bei Erkältung viel trinken?

Filterzentrale · Zuletzt aktualisiert: 06.08.2025
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Warum sollte man bei Erkältung viel trinken?


Sobald die Temperaturen sinken, steigt auch das Risiko, sich zu erkälten. Viren verbreiten sich leichter, das Immunsystem ist geschwächt – und schneller als gedacht sind Hals, Nase und Bronchien betroffen. Doch eine Maßnahme wird oft unterschätzt, obwohl sie besonders effektiv ist: Viel trinken.

Wie entstehen Erkältungen – und was hat Trinken damit zu tun?

In der kalten Jahreszeit verbringen wir mehr Zeit in beheizten, geschlossenen Räumen. Die Luftfeuchtigkeit ist dort oft sehr niedrig – mit Folgen für unseren Körper: Die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum trocknen aus. Dabei sind genau diese Schleimhäute Teil unseres natürlichen Abwehrsystems. Sie filtern Krankheitserreger aus der Luft und verhindern deren Eindringen in den Körper.

Wenn die Schleimhäute austrocknen, sind sie weniger widerstandsfähig – und Viren haben leichtes Spiel. Gleichzeitig wird durch Flüssigkeitsmangel auch das Blut dickflüssiger, was die Durchblutung der Schleimhäute zusätzlich verschlechtert. Das schwächt Ihre Abwehrkräfte.

Kälte, trockene Luft, Stress und ein geschwächtes Immunsystem in Kombination mit einem ungünstigen Flüssigkeitshaushalt sind daher ideale Voraussetzungen für eine Erkältung.

Hilft viel Trinken auch, wenn Sie bereits erkältet sind?

Ja – und zwar in mehrfacher Hinsicht. Wenn Sie erkältet sind, verschleimen Ihre Atemwege. Um diesen Schleim zu verflüssigen und das Abhusten zu erleichtern, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend.

Viele Medikamente gegen Husten enthalten Wirkstoffe wie Acetylcystein (ACC), die den Schleim aufspalten. Doch ohne begleitendes Trinken bleibt ihre Wirkung unvollständig. Nur wenn genügend Flüssigkeit vorhanden ist, kann der gelöste Schleim über die Atemwege abtransportiert werden – der sogenannte "mukoziliäre Transport" funktioniert nur in einem gut durchfeuchteten Milieu.

Zudem bekommen viele Menschen bei einer Erkältung leichtes Fieber. Das ist eine sinnvolle Reaktion des Körpers, denn die erhöhte Temperatur hilft, Krankheitserreger zu bekämpfen. Gleichzeitig schwitzen Sie mehr – und verlieren dadurch zusätzlich Flüssigkeit.

Deshalb gilt: Trinken Sie viel, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, die Schleimhäute feucht zu halten und den Heilungsprozess zu unterstützen.

Was und wie viel sollten Sie bei einer Erkältung trinken?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für gesunde Erwachsene mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag. Bei Fieber, starkem Schwitzen oder körperlicher Belastung steigt der Bedarf – ebenso bei einer Erkältung. Eine Faustregel: Etwa 30–40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht täglich.

Das sollten Sie bevorzugt trinken:

  • Stilles Wasser
  • Ungesüßte Kräutertees (z. B. Thymian, Kamille, Salbei)
  • Wasser mit Zitrone oder Ingwer
  • Klare Brühen (sie liefern zusätzlich Elektrolyte)
Meiden sollten Sie:
  • Softdrinks und stark gezuckerte Getränke
  • Säfte oder Saftschorlen (hoher Fruchtzuckeranteil)
  • Koffeinhaltige oder alkoholische Getränke, da sie dem Körper Flüssigkeit entziehen

Welches Wasser ist bei Erkältung besonders geeignet?

Wasser ist nicht gleich Wasser. Viele greifen auf Tafel- oder Mineralwasser aus dem Supermarkt zurück – in der Annahme, damit dem Körper etwas Gutes zu tun. Doch diese enthalten häufig unerwünschte Begleitstoffe: Rückstände aus Plastikflaschen, Mikroplastik, Nitrat, Schwermetalle oder unerwünschte Mineralien in zu hoher Konzentration.
Auch Leitungswasser, obwohl offiziell als unbedenklich eingestuft, kann Rückstände von Medikamenten, Pestiziden, Schwermetallen oder hormonähnlichen Stoffen enthalten. Die geltenden Grenzwerte in Deutschland sind teilweise deutlich großzügiger als jene, die von der WHO oder in anderen Ländern empfohlen werden.
Gerade wenn Ihr Immunsystem bereits geschwächt ist – etwa bei einer Erkältung –, sollten Sie darauf achten, möglichst reines Wasser zu trinken.
Osmosewasser: die beste Wahl bei Erkältung
Die wirksamste Methode, um Trinkwasser selbst von Schadstoffen zu befreien, ist die sogenannte Umkehrosmose. Dabei wird Leitungswasser durch eine extrem feine Membran gepresst, die nahezu alle Fremdstoffe herausfiltert – darunter:
  • Schwermetalle (z. B. Blei, Kupfer)
  • Medikamentenrückstände
  • Pestizide und Düngemittelreste
  • Mikroplastik
  • Hormone und andere organische Verbindungen
Das Ergebnis ist Osmosewasser – reines Wasser, das ausschließlich aus H₂O besteht. Es ist geschmacklich sehr weich, frei von gesundheitlich bedenklichen Stoffen und besonders gut verträglich – ideal für Menschen mit sensibler Gesundheit oder während eines Infekts. Durch den regelmäßigen Konsum von Osmosewasser unterstützen Sie Ihren Körper optimal – sowohl zur Vorbeugung von Infekten als auch während einer Erkältung, wenn jede unnötige Belastung vermieden werden sollte.
Fazit:
Viel trinken – das einfachste Hausmittel bei Erkältung Wenn Sie erkältet sind oder einer Erkältung vorbeugen möchten, dann ist ausreichendes Trinken eine der wichtigsten und zugleich einfachsten Maßnahmen. Hilft bei:
  • Ihre Schleimhäute feucht zu halten
  • festsitzenden Schleim zu lösen
  • Fieberbedingten Flüssigkeitsverlust auszugleichen
  • Ihr Immunsystem zu unterstützen und den Heilungsprozess zu beschleunigen
Setzen Sie dabei auf qualitativ hochwertiges Wasser – am besten Osmosewasser. Investieren Sie in Ihre Gesundheit, indem Sie bewusst darauf achten, was Sie Ihrem Körper zuführen – gerade in Zeiten, in denen er geschwächt ist.
Tipp zum Abschluss: Stellen Sie sich morgens eine große Karaffe mit Wasser oder Tee bereit – und trinken Sie sie über den Tag verteilt leer. Wenn Sie unterwegs sind, nehmen Sie eine Glasflasche mit – gefüllt mit frischem Osmosewasser. So haben Sie Ihre Gesundheit immer dabei.