Geruchstest

Filterzentrale · Zuletzt aktualisiert: 06.08.2025
Wasser
Filterzentrale
Beitrag teilen!

Geruchstest

Dass Hunde über einen erstaunlich guten Geruchssinn verfügen, ist allgemein bekannt. Sie besitzen bis zu 220 Millionen Riechzellen – im Vergleich dazu hat der Mensch nur etwa 5 Millionen. Selbst modernste technische Geräte können mit der Leistung der Vierbeiner bislang nicht mithalten. Hunde können beispielsweise Krebszellen aus Atemproben erschnüffeln und unterstützen somit die medizinische Diagnostik. Kein Gerät vermag dieses Meisterwerk der Natur bisher zu übertreffen. Doch auch wir Menschen dürfen auf unseren Geruchssinn stolz sein.

Vor Zeiten von Kühlschränken und dem Wissen über Bakterien, die der Gesundheit eher abträglich sind, mussten sich die Menschen oft auf ihre Nase verlassen, um zu prüfen, ob Lebensmittel noch genießbar sind. Der Geruchssinn war damals ein essenzieller Faktor für Gesundheit und Überleben. Fleisch ist hier ein gutes Beispiel: Wenn wir uns nicht ganz sicher sind, ob es noch gut ist, ist der Geruchstest meist die einfachste Methode. Unsere Nase reagiert empfindlich auf gesundheitsschädliche Stoffe. Natürlich sind nicht alle Krankheitserreger sofort am Geruch erkennbar. Doch wer schon einmal in Spanien oder Kroatien war, erinnert sich bestimmt an den unverkennbaren Chlorgeruch des dortigen Leitungswassers. Genau hier setzen wir an.

„Trinkwasser sollte appetitlich sein und zum Genuss anregen. Es muss farblos, klar, kühl sowie geruchlos und geschmacklich einwandfrei sein.“ So formuliert die DIN 2000 die Grundanforderungen an gutes Trinkwasser. Diese Beschreibung ist nicht neu – schon im alten Rom galten farbloses und angenehm schmeckendes Wasser als Qualitätsmerkmal. Eine sichtbare Farbveränderung des Wassers fällt sofort ins Auge und ruft berechtigte Bedenken hervor.

Sie sollten sich aber auch gelegentlich einen kurzen Moment nehmen, um einen Geruchstest durchzuführen. Hat sich der Geruch Ihres Leitungswassers verändert oder wirkt unangenehm, ist es höchste Zeit für einen ausführlichen Wassertest mit professionellen Messmethoden. Dies soll natürlich keine Aufforderung sein, sich ausschließlich auf den Geruchssinn zu verlassen. Wirklich geruchlos ist nur Wasser, das vollständig rein und sauber ist.

Doch welches Wasser ist wirklich sauber? Entweder ist es Wasser, das nicht verunreinigt wurde, oder Wasser, das sorgfältig gereinigt beziehungsweise gefiltert wurde. Welches Wasser ist unverunreinigt? Wahrscheinlich würden Sie spontan „Quellwasser“ sagen. Die Antwort lautet: „Jein!“. Theoretisch haben Sie Recht, praktisch sieht es anders aus. Reines Quellwasser ist heute kaum noch zu finden. Wasser befindet sich in einem ständigen Kreislauf, wird aber durch Industrie, Landwirtschaft und andere menschliche Einflüsse verunreinigt. Diese Schadstoffe gelangen ins Grundwasser und somit in viele Quellen. Wirklich reine Quellen sind daher eine seltene Ausnahme.

Also bleibt die andere Möglichkeit: Wasser zu reinigen.

Durch gründliche Filterung kann man reines Wasser herstellen, indem Fremdstoffe entfernt werden. Eine der zuverlässigsten Methoden hierfür ist die Umkehrosmose. Dieses Verfahren bildet die Grundlage von Umkehrosmoseanlagen. Die Hauptbestandteile solcher Anlagen sind Vorfilter und Umkehrosmosemembranen. Leitungswasser wird nacheinander durch diese Filter gepresst. Zunächst entfernen die Vorfilter grobe Verunreinigungen, danach beseitigen die Membranen selbst die kleinsten Partikel und Schadstoffe.

Am Ende dieses Reinigungsvorgangs erhalten Sie Osmosewasser – Wasser, das wirklich rein und sauber ist. Gerne können Sie nun selbst einen Geruchstest durchführen: Füllen Sie je ein Glas mit Ihrem Leitungswasser und mit selbst hergestelltem Osmosewasser und stellen Sie diese nebeneinander. Wenn Ihr Geruchssinn gut trainiert ist, werden Sie den Unterschied deutlich wahrnehmen können.