Ist Leitungswasser gesund?
Was ist eigentlich Trinkwasser?
Trinkwasser ist reines Süßwasser und zählt zu den wichtigsten Lebensmitteln überhaupt. Es wird hauptsächlich zum Trinken sowie zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet. Da unser Körper zu einem großen Teil aus Wasser besteht, ist eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr von qualitativ hochwertigem Trinkwasser essenziell für die Aufrechterhaltung aller lebenswichtigen Funktionen.
Ist Leitungswasser gesund und als Trinkwasser unbedenklich?
Die Qualität von Leitungswasser in Deutschland wird zwar streng kontrolliert, doch „sauber“ bedeutet nicht automatisch „frei von Schadstoffen“. Bereits 1997 warnte das Deutsche Ärzteblatt vor möglichen gesundheitlichen Risiken:
„Der Nachweis zahlreicher anthropogener Fremdstoffe im Rohwasser und im Trinkwasser rechtfertigt Besorgnisse um die chemische Qualität des Trinkwassers.“
Ein Grund zur Sorge ist unter anderem der saure Regen, der durch Luftverschmutzung entsteht. Gelangt er in Gewässer, Böden und letztlich ins Grundwasser, kann er dort den pH-Wert senken. Das saure Wasser fließt dann durch Rohrleitungssysteme und greift die Materialien an – insbesondere in älteren Gebäuden. Dadurch können sich schädliche Substanzen wie Kupfer, Asbestfasern oder sogar Blei aus den Leitungen lösen und ins Trinkwasser übergehen.
Blei im Leitungswasser
Dr.-Ing. Thomas Rapp vom Bundesumweltamt Bad Elster warnte bereits 2004 vor den Gefahren von Bleirohren – insbesondere in Nord- und Mitteldeutschland:
„Blei ist deshalb gefährlich, weil es schon in sehr geringer Dosis wirkt. Schäden stellen sich schleichend ein – heute wissen wir, dass es sich vor allem bei Ungeborenen und Säuglingen negativ auf die Intelligenzentwicklung auswirkt. Schwangere und Babys sollten daher auch vor kleinsten Mengen Blei geschützt werden und kein Trinkwasser trinken, das durch Bleileitungen geflossen ist.“
Trotz zahlreicher Sanierungen sind in vielen Altbauten noch immer Bleirohre im Einsatz. Die Verantwortung zur Erneuerung liegt häufig beim Hauseigentümer – nicht bei den Wasserwerken.
Ist in Flaschen abgefülltes Mineralwasser eine gesunde Alternative?
Nicht unbedingt. Die Qualität von abgefülltem Mineralwasser wird oft überschätzt. Prof. Dr. Franz Daschner vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene stellte in einer Untersuchung fest, dass rund 30 % der getesteten stillen Mineralwässer krankheitserregende Keime enthielten – darunter Auslöser von Hirnhaut-, Harnwegs- und Lungenentzündungen.
Zudem enthalten PET-Flaschen Weichmacher wie Bisphenol A (BPA), die in das Wasser übergehen können und im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein und das Immunsystem sowie die Fortpflanzung zu beeinträchtigen.
Ein oft übersehener Fakt: Die gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoffe in Mineralwasser sind weniger streng als bei Leitungswasser. So dürfen laut Mineral- und Tafelwasserverordnung beispielsweise bis zu 50 μg Arsen und 40 μg Blei pro Liter enthalten sein. Zum Vergleich: Für Leitungswasser gelten deutlich niedrigere Grenzwerte – maximal 10 μg pro Liter für beide Stoffe. Das wirft Zweifel an der vermeintlichen Überlegenheit von Mineralwasser auf.
Wie kann ich Schadstoffe im Wasser zuverlässig vermeiden?
Zwar gibt es gesetzliche Grenzwerte, doch diese bedeuten nicht, dass keine Schadstoffe enthalten sind – sondern nur, dass die Konzentrationen „als unbedenklich gelten“. Viele Verbraucher möchten jedoch gar keine Gifte, Bakterien oder Schwermetalle in ihrem Trinkwasser – und das zu Recht.
Die einzige Methode, um bis zu 99,9 % aller Schadstoffe aus dem Wasser zu entfernen, ist die Umkehrosmose. Dieses Verfahren wurde dem Prinzip der Pflanzenzelle nachempfunden: Dabei wird Wasser durch eine halbdurchlässige Membran gepresst, die nur reine Wassermoleküle hindurchlässt. Alle anderen Stoffe – darunter:
- Pestizide
- Schwermetalle (z. B. Blei, Kupfer, Uran)
- Medikamentenrückstände
- Hormone
- Bakterien & Viren
- Kalk
- Mikroplastik
- radioaktive Stoffe
… werden sicher aus dem Wasser entfernt.
Wie funktioniert eine Osmoseanlage im Haushalt?
Ein Umkehrosmose-Filter kann einfach unter der Spüle montiert werden und wird direkt an die Wasserleitung angeschlossen. Es gibt Systeme in verschiedenen Größen – vom kompakten Tischgerät bis zur vollintegrierten Lösung für Haushalte mit hohem Wasserbedarf. Das gereinigte Wasser kann direkt zum Trinken, Kochen oder für empfindliche Haushaltsgeräte verwendet werden.
Fazit:
Weder Leitungswasser noch Mineralwasser sind in der heutigen Zeit völlig frei von Belastungen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, für den bietet Osmosewasser eine der zuverlässigsten Methoden, um gesundes, schadstofffreies Trinkwasser zu erhalten – direkt aus dem eigenen Wasserhahn.
Wie funktioniert eine Osmoseanlage im Haushalt?
Ein Umkehrosmose-Filter kann einfach unter der Spüle montiert werden und wird direkt an die Wasserleitung angeschlossen. Es gibt Systeme in verschiedenen Größen – vom kompakten Tischgerät bis zur vollintegrierten Lösung für Haushalte mit hohem Wasserbedarf. Das gereinigte Wasser kann direkt zum Trinken, Kochen oder für empfindliche Haushaltsgeräte verwendet werden.
Fazit:
Weder Leitungswasser noch Mineralwasser sind in der heutigen Zeit völlig frei von Belastungen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, für den bietet Osmosewasser eine der zuverlässigsten Methoden, um gesundes, schadstofffreies Trinkwasser zu erhalten – direkt aus dem eigenen Wasserhahn.