PFAS im Trinkwasser
PFAS sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die seit den 1940er Jahren in zahlreichen Industrieprozessen und Konsumprodukten eingesetzt werden. Aufgrund ihrer extremen chemischen Stabilität und ihrer langsamen Abbaurate in der Umwelt werden sie auch als „ewige Chemikalien“ bezeichnet. Diese Persistenz macht PFAS zu einem ernstzunehmenden Umweltproblem.
Auswirkungen von PFAS im Trinkwasser auf die Gesundheit
PFAS können in die Umwelt und insbesondere in Wasserquellen gelangen, darunter auch in das Trinkwasser. Besonders bekannt und kritisch sind die Verbindungen Perfluoroktansäure (PFOA) und Perfluoroktansulfonsäure (PFOS). Diese Substanzen reichern sich im menschlichen Körper an und stehen im Verdacht, verschiedene gesundheitliche Probleme zu verursachen, wie:
Grenzwerte für PFAS im Trinkwasser
Ab dem Jahr 2026 sind Wasserversorger in der EU verpflichtet sicherzustellen, dass die Summe von 20 verschiedenen PFAS-Stoffen 100 Nanogramm pro Liter (ng/L) nicht überschreitet. Für die vier besonders gefährlichen PFAS (PFAS-4) gilt ab 2028 ein verschärfter Höchstwert von 20 ng/L.
Kritik an den Grenzwerten
Experten kritisieren, dass diese Grenzwerte zu spät kommen und nicht streng genug sind. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge von lediglich 4,4 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Da PFAS auch über belastete Lebensmittel aufgenommen werden, wäre ein Trinkwasser-Grenzwert von etwa 2 ng/L für PFAS-4-Stoffe angemessener gewesen. Umwelt- und Gesundheitsverbände fordern daher ein europaweites Verbot besonders giftiger PFAS-Verbindungen.
Osmoseanlagen als Schutz vor PFAS im Trinkwasser
Eine bewährte und effektive Methode zur Entfernung von PFAS aus dem Trinkwasser ist die Umkehrosmose. Dabei wird das Wasser unter hohem Druck durch eine semipermeable Membran gepresst, die nahezu alle Schadstoffe, darunter PFAS, Schwermetalle, Bakterien und Viren, herausfiltert.
Um eine dauerhafte und zuverlässige Filterleistung sicherzustellen, sind regelmäßige Wartung und der Austausch der Filterkomponenten unerlässlich:
Vorfilter (Ersatzfilter): sollten spätestens alle 6 Monate gewechselt werden
Umkehrosmose-Membran: hat eine Lebensdauer von bis zu 12 Monaten
Die tatsächliche Lebensdauer hängt stark von der Qualität des eingehenden Wassers ab. Bei stark belastetem oder sehr hartem Wasser empfiehlt sich ein häufigerer Wechsel, um eine optimale Reinigung sicherzustellen und Schäden an der Membran zu vermeiden.
Auswirkungen von PFAS im Trinkwasser auf die Gesundheit
PFAS können in die Umwelt und insbesondere in Wasserquellen gelangen, darunter auch in das Trinkwasser. Besonders bekannt und kritisch sind die Verbindungen Perfluoroktansäure (PFOA) und Perfluoroktansulfonsäure (PFOS). Diese Substanzen reichern sich im menschlichen Körper an und stehen im Verdacht, verschiedene gesundheitliche Probleme zu verursachen, wie:
- Hormonelle Störungen
- Beeinträchtigung des Immunsystems
- Erhöhtes Krebsrisiko
- Fortpflanzungsprobleme
- Leberfunktionsstörungen
Die genaue Wirkung hängt von der Art der PFAS-Verbindung, der Dauer und Menge der Exposition sowie individuellen Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand ab.
Ab dem Jahr 2026 sind Wasserversorger in der EU verpflichtet sicherzustellen, dass die Summe von 20 verschiedenen PFAS-Stoffen 100 Nanogramm pro Liter (ng/L) nicht überschreitet. Für die vier besonders gefährlichen PFAS (PFAS-4) gilt ab 2028 ein verschärfter Höchstwert von 20 ng/L.
Kritik an den Grenzwerten
Experten kritisieren, dass diese Grenzwerte zu spät kommen und nicht streng genug sind. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge von lediglich 4,4 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Da PFAS auch über belastete Lebensmittel aufgenommen werden, wäre ein Trinkwasser-Grenzwert von etwa 2 ng/L für PFAS-4-Stoffe angemessener gewesen. Umwelt- und Gesundheitsverbände fordern daher ein europaweites Verbot besonders giftiger PFAS-Verbindungen.
Osmoseanlagen als Schutz vor PFAS im Trinkwasser
Eine bewährte und effektive Methode zur Entfernung von PFAS aus dem Trinkwasser ist die Umkehrosmose. Dabei wird das Wasser unter hohem Druck durch eine semipermeable Membran gepresst, die nahezu alle Schadstoffe, darunter PFAS, Schwermetalle, Bakterien und Viren, herausfiltert.
Um eine dauerhafte und zuverlässige Filterleistung sicherzustellen, sind regelmäßige Wartung und der Austausch der Filterkomponenten unerlässlich:
Vorfilter (Ersatzfilter): sollten spätestens alle 6 Monate gewechselt werden
Umkehrosmose-Membran: hat eine Lebensdauer von bis zu 12 Monaten
Die tatsächliche Lebensdauer hängt stark von der Qualität des eingehenden Wassers ab. Bei stark belastetem oder sehr hartem Wasser empfiehlt sich ein häufigerer Wechsel, um eine optimale Reinigung sicherzustellen und Schäden an der Membran zu vermeiden.